Sweater weather (+ job update)

 very old sweater, Madonna leggings and scarf, Vagabond booties

Dieser Pulli ist noch ein uraltes Stück, das ich mal wieder ausgegraben habe. (Ich bin mein eigener Flohmarkt!)

Habt ihr auch gerade Herbstferien? Als Lehrerin, bzw. Referendarin komme ich ja wieder in diesen Genuß. Wobei ich ja bekanntermaßen auf der Suche nach einem besser für mich geeigneten Job bin. Letzte Woche war ich nun bei dieser sogenannten Potentialanalyse, zu der mich das Arbeitsamt gnädigerweise geschickt hat. Und was ist nun dabei heraus gekommen? Das fragt mich jeder, und so eine richtige Antwort hab ich darauf nicht, obwohl ich subjektiv das Gefühl habe, es hätte was gebracht. 
Also mal sehen: Ich weiß nun, dass ich mehr kann, als ich denke; dass man in einem Anschreiben die Wahrheit noch mehr frisieren muss, als ich das bisher gemacht habe; dass es eine gute Idee wäre, sich einen 5-Jahres-Plan zu machen (anstatt wie bisher auf das Schicksal zu hoffen und zu denken Lebensplanung sei was für Streber); welche von den Dingen, zu denen ich ansatzweise Lust habe, erfolgversprechend sind; dass man froh sein kann, wenn man einen Job findet, der zu 50 oder 60 Prozent der eigenen Idealvorstellung entspricht; dass man die Angst, sich wieder für das falsche zu entscheiden nicht bekämpft, indem man sich gar nicht entscheidet; dass ich auf jeden Fall weiterhin arbeiten und meinen kompletten Lebensunterhalt selbst verdienen möchte, ein Aufbaustudium also nicht in Frage kommt; dass sich mit jedem Schritt, den man UNTERNIMMT, jeder Bewerbung, jeder Information das Puzzle Job weiter zusammensetzt. 
Eine wirklich konkrete Perspektive, die dabei heraus gekommen ist, sind die Schulbuch- und Wörterbuchverlage, bei denen ich mich jetzt bewerbe, und für die ich aufgrund meines Studiums anscheinend geeignet bin.

This sweater is another really old piece that I "reanimated" (I'm my own flea market!)

We are having fall holidays at the moment. That's one good thing about being a (trainee) teacher: the holidays.
But as you know, I'm looking for a job that suits me better. Last week I went to this coaching thing where the employment office had sent me. -So now, what's the outcome? Was it any use to go there?
Well, let's see: I know now that I can do more that I believe I can; that in my letters of application I have to "polish" the truth a little more than I thought; that it would be a good idea to have a 5-years-plan (I've never been one for planning my life); I know now in which of the areas, I could imagine myself working in, there is an actual chance for me to find a job and be successful; that you are really lucky if you find a job that fits your idea of the perfect job to 50 or 60 percent; that you cannot fight the fear of making another wrong decision by not deciding at all; that it is important to me to be able to pay all my bills myself, which would probably not be possible if  I went to uni again to make another master in tourism or whatever; that with every step I take, every successless application, every information I get, this puzzle called my job comes together more and more.
The most promising concrete plan that came out and that I didn't have before is to apply for jobs at school book and/ or dictionary publishing companies. Apparently I have the right qualifications.

Comments

  1. Great sweater my dear! :)

    Take care,
    Daniella xox

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