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Food: Lachs - auf dem Backpapier gebraten

Meine Mutter mochte früher keinen Lachs. Zu fettig, zu trocken, zu unbekömmlich, was auch immer. Dann fuhr sie eines Tages nach Bremerhaven zum Seefischkochstudio, wo ein Koch verschiedene Zubereitungsarten für Fisch vorführte, unter anderem eben "Lachs auf dem Backpapier". Nach der Show durfte probiert werden. Meine Mutter probierte den Lachs, er schmeckte ihr und seitdem bereitet sie Lachs oft auf diese Weise zu.
Das Geheimnis ist, dass der Fisch bei dieser Zubereitungsart gar nicht mit dem Fett in Berührung kommt: Man gibt etwas Öl in die heiße Pfanne, legt ein Stück Backpapier in passender Größe darauf, und gibt erst darauf den Lachs. Die Vorteile sind Folgende: 
Der Lachs klebt nicht am Pfannenboden und lässt sich somit besser wenden, man kann die Hitze besser dosieren und ganz nach Wunsch "durch" oder noch leicht glasig braten, der eh schon fettige Fisch wird durch das Öl nicht noch fettiger. Ein weiterer Trick aus dem Kochstudio ist es, dass man den Fisch zwar in der Pfanne schon pfeffern und würzen kann, aber Salz erst am Tisch darauf gibt. Salz würde dem Fisch nämlich während des Bratens Feuchtigkeit entziehen.


So wie es der Koch in Bremerhaven gezeigt hat, gibt auch meine Mutter dazu gerne etwas Obst in die Pfanne. -Ja, ihr lest richtig: Obst! Z.B. Weintrauben. Die süßen Trauben schmecken nämlich zum würzigen Fisch ganz fantastisch. Wer es lieber etwas traditioneller mag, kann das Obst natürlich auch weglassen. Ich habe mich hier -also bei dem Gericht, das ihr auf den Bildern seht - dafür entschieden, die "fruchtige Komponente" lieber im Salat unterzubringen, nämlich in Form von Apfelstückchen.

Alles in Allem ein richtig feines "Sonntagsgericht", das aber super schnell und super easy zubereitet ist! (Und das Fisch-Fans wie mich und Fisch-Skeptiker wie Mama offenbar gleichermaßen überzeugt!)


ENGLISH:
My mother did not like salmon. Too dry, too fat, not easy to digest, whatever. Then she went to a cooking show where a chef demonstrated different ways to prepare fish. Among them: salmon fried on baking paper (parchment paper). After the show people could taste the food. My mum tried the salmon and loved it. Since then salmon fried on parchment paper has become one of her favourite meals and she cooks it quite often.
The secret is: The salmon is not fried directly on the fat. You put some oil in a heated pan and then you put parchment paper over it.  On top of that you put the salmon. The advantages are: 1) This way the amount of heat can be controlled better, so you can decide wether you want to leave the fish a little rare on the inside. 2) The fish doesn't stick to the pan and fall apart. 3) Salmon is quite fat in itself so you don't want to use too much oil - if you prepare it this way no oil touches the salmon.
Another tip from the cooking show: You can put pepper or herbs on the fish while it is in the pan, but you should salt it only once it is served. If you add salt during the frying process, the salt soaks up all the moisture.
And yet another tip: The chef at the cooking show added grapes to the salmon during cooking, my mum now does the same and it tastes amazing! In the pictures above I went for a more traditional approach and added the "fruit component" not to the fish but to the salad, in the form of a diced apple.

All in all this recipe is really tasty and dead easy to prepare!

Comments

  1. Fisch könnte ich ja auch mal wieder essen :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / www.goldzeitblog.de

    ReplyDelete
  2. Das mache ich auch so. Es ist schonend und schmeckt super lecker.

    Liebe Grüße Sabine

    ReplyDelete

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