Skip to main content

12 Months, 10 Things

Heute wird mein kleiner feiner Blog hier genau ein Jahr alt. Ich hab mir gedacht, das wäre doch eine gute Gelegenheit, so einen „tag“ zu machen, den ich vor einger Zeit bei Picked Pics gesehen hab. Wenn euch das folgende Thema anspricht und ihr auch so eine Liste schreiben wollt, würde ich mich freuen, wenn ihr in den Kommentaren zu diesem Post Bescheid sagt.

Today my little this here blog turns one year old. I thought this would be a good time to do this „tag“which I found on Picked Pics a while ago. If the following topic tickles your fancy and you write a list like this too, it would be nice if you told me this in the comments to this post.


10 Things I learned from Blogging

  1. Mehr Respekt vor Models. Ich habe mich schon immer für Mode interessiert, aber überhaupt nicht für Models. (Gutes Aussehen ist ja noch kein Verdienst, und als Vision von jemand anders durch die Gegend zu laufen und angeglotzt zu werden hab ich nie als Traumjob empfunden.) Aber seit ich die Outfit-Fotos mache, weiß ich, wie unheimlich schwer es ist, auf einem Foto eine vorteilhafte Pose und einen ausdrucksvollen Gesichtsausdruck zu haben. Das Modeln erfordert also wirklich ein besonderes Talent, das nicht jeder hat (ich hab’s z.B. nicht).
  2. Mein Schreibstil ist doch nicht so gut wie der von Garance Dore. Ein wichtiger Grund, warum ich überhaupt mit dem Bloggen angefangen habe war meine Begeisterung für andere Modeblogs, vor allem diejenigen mit einem witzigen Schreibstil und irgendwo in meinem Hinterkopf gab es die Idee, dass ich auch so schreiben kann – aber das ist doch nicht so einfach, wie ich dachte.
  3. Es gibt eine Art Highstreet-Hirarchie: Beim Lesen anderer Blogs ist mir aufgefallen, dass von den üblichen Läden/ Marken, die es in der Fußgängerzone jeder (größeren) deutschen Stadt gibt, manche immer wieder an Bloggern auftauchen, andere gar nicht. Zara z.B. garantiert quasi Coolness, H+M ist okay aber nichts besonderes, während beispielsweise Esprit allerhöchstens noch in Mamas Kleiderschrank toleriert wird. Ich habe auch in Zukunft nicht vor mich an diese Ordnung zu halten, muss aber zugeben, dass auch ich die „uncoolen“ Geschäfte in letzter Zeit weniger freqentiere. (vielleicht hab ich in diesem Punkt aber auch einen falschen Eindruck)
  4. Ich überprüfe jetzt alles (oder jedenfalls vieles) was ich tue und denke auf seine „Blogbarkeit“. - Und das Leben liefert mir mehr als genug Blogideen und Fotomotive.
  5. Ich sollte nicht auf anderer Leute Blogs Kommentare schreiben, wenn ich allzu frustriert bin. Ich schreib zwar nichts fieses, aber manches ist einfach überflüssig (aber wenigstens kommentiere ich nicht anonym)
  6. Auf Blogs kann man tagtäglich beobachten, dass es tatsächlich Leute zu geben scheint(ausser Carrie Bradshaw meine ich), die im Alltag 10-cm-Heels tragen, und wenn ich das will kann ich das verdammt nochmal auch machen. Mit anderen Worten: Ich habe gelernt, was alles möglich ist, nicht nur in puncto Schuhe.
  7. Ich habe wohl doch ein kleines bischen Ehrgeiz: Ich blogge für mich, ja, aber während ich es zu Anfang gar nicht glauben konnte, wenn überhaupt mal jemand einen Kommentar hinterließ, frage ich mich neuerdings, was ich falsch gemacht habe, wenn ich für mehrere Posts in Folge überhaupt keine Kommentare bekomme. Und jeder neue Leser ist eine Bestätigung dafür, dass ich mit diesem Blog auf dem richtigen Weg bin (auch wenn ich nicht weiß wo der hinführt) -und weckt den Wunsch nach noch mehr Lesern.
  8. Ich habe das Fernsehen, vor allem das Serien-gucken "verlernt". Die Zeit brauche ich jetzt zum Bloggen und Blog-Lesen.
  9. Seit ich hier meine Outfits zeige, befinde ich mich in einem ständigen Prozess der Neubewertung alter Klamotten. Mein Anspruch an meinen Stil ist gewachsen, meine Mittel um mir (hochwertige) Sachen zu kaufen aber nicht. Also, was mache ich? Ich fördere 10 Jahre alte Sachen aus meinem und 30 Jahre alte aus Mamas Kleiderschrank zu Tage um zum Nulltarif etwas mehr Abwechselung und Originalität in meine Garderobe zu bringen.
  10. Schließlich und endlich lerne ich ständig, was ich am Blog verbessern kann: kein farbiger Hintergrund hinter den Fotos, nur ein Thema pro Post (daran halte ich mich nicht immer) usw.

  1. More respect for models. I've always been interested in fashion, but not in models. But since I'm taking outfit pictures I know how extremely hard it is to pose in a way that looks flattering and to force a certain expression onto your face. Modeling seems to require a special talent that not everybody has ( I don't).
  2. My writing style is not as good as Garance Dore's after all. A main reason why I started blogging at all was how much I loved other fashion blogs, especially those with a funny writing style. And somewhere in the back of my head I had the idea that I can write just as well - but it's not as easily done as I thought.
  3. There is a kind of highstreet hirarchy: While reading other blogs I noticed that of the chain stores that you find in every city (I'm speaking for Germany here, don't know what this is like in other countries), some are adored by bloggers others ignored. Im not planning to always follow these rules, but must admit that I started to visit the "uncool" stores less. (I might have got a wrong impression here)
  4. Now, in everything (well almost everything) I do I ask myself if it is "blog-able". -And life gives me more than enough ideas what to write about and what to take pictures of.
  5. I shouldn't comment on other people's blogs when I'm frustrated. I'm never rude, but I tend to write unneccesary things in such moments (but at least I never comment anonymously)
  6. On blogs you can see on a daily basis that there are people out there (aside from Carrie Bradshaw) who actually wear really high heels in everyday life -and if they can do it i can! In other words: I learned what you can do -not only shoe-wise.
  7. I am a little bit competitive after all. I blog for myself, yes, but while when I started the blog I could hardly believe that anyone would comment on my blog at all, when I now get no comments for several posts in a row I start asking myself what I am doing wrong. Every new follower seems to be proof, that I'm on the right track with this (I just don't know where I'm going) -and every new follower also promises -more followers.
  8. I pretty much "unlearned" watching TV. I need the time to blog and read blogs.
  9. Since I started showing my outfits on here, I'm in a constant process of reconsidering old clothes. My standards concerning my style grew higher, my financial means didn't. So what do I do? I dig out 10-years-old stuff from my own closet and 30-years-old stuff from my mum's, so I can add some variety and originality to my wardrobe.
  10. Last but not least I'm constantly learning to improve my blog: no colored background behind the photos, one subject per post (I don't stick to this rule) and so on.

Comments

  1. Aber ich verfolge dich doch schon lange...:D ( Das Bild mit der rauchenden Frau...gab schon total oft missverständnisse deswegen...komisch)

    ReplyDelete
  2. Ach was...wie gesagt, kam schon einige Mal vor, aber irgendwie weiß ich auch nicht, wieso ich verschiedene Bilder habe :S

    ReplyDelete
  3. i also spend quite a lot of time blogging, but i still didn't lear how to be respectful towards models - there's something annoying about them. besides, blogging is so much fun, and i met such incredible people!

    ReplyDelete
  4. great rules and observations! you're so right!!
    i just bumped into your blog! it's great!

    xoxo
    K.
    http://kcomekarolina.blogspot.com/

    ReplyDelete

Post a Comment

DE: Was meinst du dazu?
Ich freue mich über jeden Kommentar, auch über konstruktive, angemessene Kritik! Vielen Dank und komm bald wieder!

EN: Now, what do you think?
I appreciate any comments and also constructive criticism! Thank you for commenting on my blog! Please come back soon!

Popular posts from this blog

Alternative uses/ Meine liebsten Zweckentfremdungen

Anders als manche Blogger gebe ich ja eher selten Tipps, weil ich meine Seite nicht als Ratgeber verstehe und mich nicht als Expertin, die alles Mögliche besser weiß. Aber es hat ja doch jeder ein paar Tricks, die andere vielleicht noch nicht kennen, deshalb habe ich euch heute mal vier Dinge "mitgebracht", mit deren Zweckentfremdung ich gute Erfahrungen gemacht habe.
Tipp 1: Nicht nur für Herren Ich mag verschiedene Düfte, auch mal etwas Herbes, Frisches oder Holziges. Also benutze ich ab und zu auch mal den Herrenduft von meinem Schatz.Wäre das vielleicht auch etwas für euch?

Outfit: Reds, blues, strange poses and Instagram

Ich war etwas in Eile, als ich diese Fotos gemacht habe, daher ist es mir nicht gelungen, mehr als drei Fotos zu machen, auf denen ich mich nicht entweder bewege oder eine komische Pose einnehme oder beides. Aber sowas kann ja auch mal ganz lustig aussehen, wie z.B. auf dem Bild oben, auf dem ich beinahe abzuheben scheine. 😆