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Color! (Part1)

Eine Sache liebe ich jetzt bereits am Sommer 2011: Er wird ein Fest der Farben, jedenfalls, wenn es nach den mailänder Designern geht. Nach all dem beige und camel der letzten Zeit, und neben all dem weiss, das die Laufstege sowieso jeden Sommer bevölkert, zeigen gleich mehrere Labels Mut zur Farbe.

There is one thing that I love already about summer 2011: It’s going to be a celebration of color –at least according to Milanese designers. After the currently popular beige and camel hues and besides all the white that populates the runways every summer, several labels went for daring colors this time.

Fendi:

Bei Fendi kommen die Farben (orange und lila z.B.) im Siebziger Look und, im Vergleich zu anderen Firmen, noch recht verhalten daher. Die Enwürfe von Karl Lagerfeld (ja, Fendi macht der auch) sind jung und frisch (wie es bei Seventies Looks aus irgendwelchen Gründen immer der Fall ist), aber auch sehr chic. Alles in allem eine sehr trag-und nachahmbare und schön anzusehende Kollektion.

At Fendi the colors (like purple and orange) complement the seventies look and aren’t quite as bold as at some other labels. Karl Lagerfeld’s designs look very young and fresh (which Seventies-looks always do for some reason), but also very chic. All in all a very wear-and-copy-able collection.

Prada:

Eine typische Prada-Show mit einigen Momenten, die, nun sagen wir mal, die gängige Vorstellung von Schönheit in Frage stellten. (siehe look nr.3) Wollen wir das? Wollen wir großformatige Bananendrucke (nicht im Bild) komplette oder fast komplette Outfits in orange oder bunt gefärbte Fellstolen (oder was auch immer das für Teile waren)? Ich wäre mir nicht so sicher, dass wir das nicht wollen. Miuccia Pradas seltsame Einfälle haben schon manches Mal Trends gesetzt, die letzendlich auch die breite Masse gekauft hat. Natürlich setzt sich nicht alles durch, aber ich könnte mir vorstellen, dass das Bananenthema einen ziemlich schnellen Siegeszug antritt (schließlich haben auch „Fashionistas“ Humor...). Des weiteren ergeben die schlichten, breitschultrigen Kleider und Kostüme, die aus den Neuzigern zu stammen scheinen, sowie die Schnürschuhe mit Riesenplateau einen feministisch-pragmatischen lässigen Powerlook (und stellen somit eine Abkehr von den weiblichen Formen der Fifties-inspirierten Winterkollektion dar). Oder mit anderen Worten: Tavi wird diese Schuhe lieben. Ich persönlich bin mir bei den Schuhen nicht so sicher, dafür gefielen mir die vielen Querstreifen, ob bunt oder schwarz-grau, auf Anhieb.

The show is typically Prada, as it includes a few moments which, let’s say, qustion the usual idea of beauty. (See look no.3) Is this what we want? Do we want bold allover banana prints (not shown here), entirely or almost entirely orange outfits or wildly colored fur-stoles (or whatever those things were)? I wouldn’t be so sure that we don’t want any of that. More than once Miuccia Prada‘s weird designs started off trends that in the end even the not-so-fashionable masses would buy. Naturally, not everything does make it to the streets, but I could imagine that the Bananamotif is already taking over the fashion world (after all even fashion people do have a sense of humour...). Furthermore the simple, wide-shouldered dresses and blazers that seem to be stolen fom the nineties, as well as the brogues with a monster-platform create a feminist-pragmatic relaxed power-look (and thus mark a breach with the curvy shapes of this winters fifties-inspired collection) Or, in other words: Tavi is gonna love those shoes. I, for one, am not so sure about the shoes, but I immedeately liked all the horizontal stripes in this collection, both the colorful ones and the black-and-grey ones.

pictures from http://www.style.com/

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