"If you find someone who loves the you you love, well, that's just fabulous!"

Der Titel dieses Posts ist mein absolutes Lieblingszitat aus "Sex and the City". Jetzt, da die Fieberkurve vor dem zweiten SATC-Film wieder steigt, dachte ich, ich mache mal eine kleine Analyse, was an dieser Serie so faszinierend ist -für Millionen (meist weibliche) Zuschauer auf der Welt, und für mich persönlich.

The title of this post is my all time favourite quote from "Sex and the City". Now that the anticipation of the second movie is reaching fever pitch, I thought I'd analyze, what it is that makes this series so fascinating -to millions of (mostly female) viewers around the world, and to me in particular.

Da wären zunächst mal die vier Hauptfiguren, die sehr unterschiedlich, aber jede auf ihre Art liebenswert sind. Sie sind außerdem (trotz einiger Übertreibungen im Dienste der Komik) glaubwürdige Charaktere, die die ein oder andere Seite an sich haben, die wir von uns selbst kennen -oder vielleicht auch gerne hätten. Womit wir bei einem weiteren wichtigen Punkt wären: Carrie, Miranda, Charlotte und Samantha führen das Leben einer "modernen Frau", das allerdings immer noch etwas cooler, aufregender und glamouröser ist, als das der durchaus nicht unmodernen Frauen vor dem Fernseher. Man könnte sagen, SATC ist die perfekte Mischung aus Identifikation und Eskapismus.
Besonders nah dran ist der Zuschauer natürlich an Carrie, vor allem dann, wenn er in den unnachahmlichen Kommentaren aus dem Off erfährt, was in ihrem Lockenkopf so vor sich geht. Carries humorvolle Beziehungs-und Alltagsphilosophie gehört auf jeden Fall zu den Dingen, die mir an der Serie besonders gut gefallen.
Überhaupt: Humor! SATC lebt von den witzigen Dialogen (die übrigens meist auch sehr gut übersetzt sind). Dass dabei so offen über Sex gesprochen wird wie nie vorher im Fernsehen, wurde beim Start der Serie in diversen Magazinen geradezu als Revolution gefeiert. Ob es tatsächlich eine war (und ob durch SATC die Welt toleranter, oder nur "oversexed-er" geworden ist), lassen wir mal dahin gestellt, aber es erhöht auf jeden Fall den Unterhaltungswert. Ganz zu Anfang der Serie lag der Focus mehr auf der witzigen, oft zynischen Beobachtung des Single-Daseins und der Männer, doch bald entwickelten sich einige Beziehungen weiter, als dass sie nur für einen Witz und eine Kolumne taugen würden. Und so sind uns auch einige männliche Charaktere gut in Erinnerung geblieben. Allen voran natürlich Big. Obwohl ich Aidan und prä-post-it-Berger fast lieber mochte, muss ich zugeben, dass Big, diese Mischung aus Bad Boy und Gentleman alter Schule, irgendwie besser zu Carrie passt. Aber auch die anderen drei Damen finden nach einigen Irrwegen (Trey) jede ihre große Liebe (selbst Samantha).
Liebe ist DAS Thema der sechsten und letzten Staffel, die ich in letzter Zeit noch mal gesehen habe. Manche der Geschichten (z.B. Samanthas Krebserkrankung oder Mirandas neues Leben mit Mann und Schwiegermutter) sind wirklich ergreifend. Hinzu kommen ein paar von Carries denkwürdigen Gedanken, die ich auch in vorherigen Staffeln schon manchmal ziemlich berührend fand.
Die allerletzte Folge bildet den emotionalen Höhepunkt. Wenn man daran nun den ersten SATC-Kinofilm misst, ist klar, wer schlechter abschneidet: Die Geschichte über die geplatzte Hochzeit trägt einfach keinen ganzen Film, und manche Charaktere sind ziemlich lieblos dargestellt. Charlotte ist so hysterisch und eindimensional, dass sie wie eine Karikatur ihrer selbst wirkt und Smith hat seine ehemals so liebenswerte Persönlichkeit gleich ganz verloren. Dass der Film stellenweise wie eine Luxus-Modenschau daherkam, wie manchmal kritisiert wurde, störte mich weniger. Weil ich das nicht als product placement empfunden habe, sondern als augenzwinkernde Hommage daran, dass Carrie und die ganze Serie zur Mode-Ikone geworden sind. Da kann man ruhig mal übertreiben und Carrie selbst im Bademantel auf High Heels stellen. Falls sich das nun so angehört hat, als hätte mir der Film nicht gefallen: So ist das nicht, ich fand ihn gut, aber er konnte eben den Anspruch, den die Serie geweckt hat nicht ganz erfüllen. Was am zweiten Film anders ist, werden wir ja nun bald sehen. Ich hoffe auf viel Humor, tolle Mode und vor allem darauf, dass ich meine vier Lieblings-New Yorkerinnen wiedererkenne.
Moment Mal-Tolle Mode? Ich bin bisher ja noch gar nicht auf die Mode in der Serie eingegangen, und dass ich das hier mache ist natürlich ganz unerlässlich! Ehrlich gesagt, war die Mode der Serie, vor allem Carries Outfits der Hauptgrund, für mich, SATC zu gucken. Ich sah mir eine Folge an, und guckte später noch die Wiederholung, um mir die Outfits besser merken zu können. Ich habe nicht versucht, Carries Outfits nachzustylen, aber ich sah die Serie, und ehe ich mich versah trug ich meine Jeans hochgekrempelt, steckte mir eine Stoffblume an, oder kaufte einen ausgestellten Rock, oder weiße Schuhe.
Carrie (bzw. Stylistin Patricia Field) hat zweifellos Trends gesetzt. Und das nicht nur, weil sie Namenskettchen cool und Manolos zur Legende machte, sondern auch, weil sie uns lange vor "The Sartorialist" und seinen Kollegen gezeigt hat, wie kreativ man im Alltag mit Mode umgehen kann.
Es war mir also von Anfang an klar, dass die Mode sehr zur Magie der Serie beiträgt. Allerdings kann das nicht alles sein. Und so gibt es ja auch noch eine Menge anderer Punkte, die ich schon erwähnt habe, die SATC sowohl subjektiv, als ich objektiv zu etwas besonderem machen. Eine andere Sache, die noch erwähnt werden muss, und die neben den Sex-Geschichten, und dem Humor übersehen zu werden scheint, ist die Freundschaft der vier. Ich habe mich manchmal gefragt, wie vier so unterschiedliche Frauen eine so intensive und dauerhafte Freundschaft entwickeln konnten. Sie haben da etwas besonderes (und wissen es auch) und anstatt, dass der Zuschauer auf die Idee kommen könnte sie zu beneiden, darf er daran teilhaben. Und so gehören zu meinen Lieblingsfolgen einige gar nicht so spektakuläre, die einfach nur den Spaß mit den Freundinnen feiern.
Nachdem ihr, liebe Leser, euch nun durch diesen Text gekämpft habt -Seid iht noch gespannnter auf den Film als vorher? Ich bin es auf jeden Fall! Und selbst wenn der Film Schwächen haben sollte -und als echter Fan finde ich bestimmt was zu meckern- Es ist SATC!

First we have the four main characters who are each very different, yet each lovely in her own way. Also they are (despite some exaggeration for the sake of comedy) credible characters, who have some side or other to them, that we might detect in ourselves as well, or we might whish, we were more like that. Which brings us to another important point: Carrie, Miranda, Charlotte and Samantha lead the lives of "modern women", but theirs are always a little cooler, more exciting and glamorous than the lives of the not exactly un-modern women in front of the TV. You could say, that SATC is the perfect mixture of identification and escapism.
Naturally, the viewer feels especially close to Carrie, most of all, whenever they learn from her inimitable off-comments, what's going on in her curly head. Carrie's humorous philosophy on relationships and every-day life is definitely one of my favourite things about the series. Anyway: Humour! Funny dialougues are the heart and soul of SATC. When the series started, magazines celebrated the fact that sex is talked about as openly as never before on TV almost like a revolution. I cannot say if it actually was one (and if SATC made the world more tolerant or just more "oversexed"), but it sure contributes to the entertainment. In the beginning of the series the focus was more on the comical and often cynical observation of single-life and of men, but soon some relationships developed beyond the point where they would have been good for nothing more than a joke and a column of Carrie's. And thus we also remember well some male characters. Most of all Big, of course. Even though I might have liked Aidan and pre-post-it-Berger a little better, I have to admit, that Big, this mixture of a bad boy and an old school gentleman, matches Carrie better somehow. But also the other three ladies find, after some detours (Trey) each the loves of their lives (even Samantha).

Love seems to be THE main topic of the sixth and last season, which I re-watched lately. Some of the stories (e.g. Samantha's cancer or Miranda's new life with her husband and her mother-in-law) are really touching. And then there are those thoughts of Carrie, that tend to give you food for thought and that I sometimes found rather moving, too, also in earlier seasons.
The very last episode marks the peak of all this emotional stuff. Now, if you measure the first SATC movie by these standards, it's obvious, who is the looser: The plot about the screwed-up wedding is not enough to carry a whole movie, and some characters are portrayed rather indifferently. Charlotte is so one-dimensional and in hysterics every other scene that she seems more like a caricature of herself, and Smith lost his formerly so sweet personality altogether. The fact that the movie looks at times like a high-end fashion show, as has been criticised, didn't bother me, because I didn't think of this as product placement, but rather as a tongue-in-cheek homage to the fact that Carrie and the series as a whole have become a fashion icon. Thus it's perfectly okay that they went over the top and had Carrie wearhigh heels even with a bathrobe. In case it sounded like I didn't like the first movie: it's not like that, I loved it. -It just didn't meet the high expectations that the series had raised. Now we are about to see what is different about the second SATC movie. I hope for a lot of humour, amazing fashion moments, and most of all that I will be able to recognize my four favourite New Yorkers.

Wait a minute! - Amazing fashion? I didn't talk about the fashion of the series yet - and it's understood I should do so here! To be honest, the fashion, and especially Carrie's outfits was always the number one reason for me to watch SATC. I would watch an episode and would also watch the re-run later at night, so I could memorize the outfits better. I never tried to recreate Carries outfits, but I watched the series, and before I knew it, I would wear my jeans turned up, pin a flower to a jacket or buy a wide skirt or white shoes. Carrie (respectively stylist Patricia Field) set trends, without a doubt. And not only because she made name-necklaces cool and Manolos a legend, but also because she showed us, long before "The Sartorialist" and his colleagues, how creative you can get with fashion in everyday life.
So, while it was clear to me from the beginning of the series that the fashion contributed greatly to it's magic, that can't have been the only thing. I mentioned a lot of things already that make SATC special, seen both subjectively and objectively. Another thing that needs to be mentioned and that tends to be overlooked beside all the sex-stories and all the comedy is the friendship. I have sometimes asked myself how four such different women could develop such a deep and lasting friendship. They've got something special there (and they know they do) and the viewer, far from envying them in any way, is allowed to take part in this. And thus some of my favourite episodes are not at all spectacular, but just celebrate having fun with the girls.

Now that you, dear readers, fought your way all through this text -are you even more excited to watch the movie? I am! And even if it might turn out to have some weak points -and as a true fan I'm bound to find something to complain - It's SATC!


picture source: www.HBO.com
(a while ago)




P.S.: Zum Schluß gibt's noch was zu Lachen: Als vor zwei Jahren der erste SATC-Film rauskam, habe ich diese Skizze gemacht, davon, wie ich dachte, dass die Mädels und speziell ihre Outfits wohl aussehen könnten. Könnt ihr erkennen, wer wer sein soll?

P.S.: Finally I want to give you something to laugh about: When the first SATC movie came out two years ago, I did this sketch of what I thought the girls and especially their outfits would look like. Can you tell who is who?

Comments

  1. loving this! really fun
    youve got a great blog, keep it up!
    thanks for sharing, i'll be watching your posts

    -cma
    COSMICaroline.blogspot.com

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  2. great post...love it...gorgeous blog

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  3. Der Post hat mir wirklich den Tag versüßt und ich bekomme gleich Lust, mir den Film ein zweites Mal im Kino oder zumindest die komplette Serie aus DVD anzuschauen.

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  4. aaahhh can't wait to see the movie! great post, hun <3

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  5. Thanks for stopping by my blog. I can't wait to see the SATC movie either :-)

    www.fashiondevotion.com

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