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One reader per month

My blog is exactly half a year old today! During this time I changed the background color and the blog's name, put the ads in sometime in February (not that they yielded a lot of money yet, but at least they make the blog look more professional), and was pleased about each comment I got and the handful of followers (I wouldn't mind more). Of course, the whole blog-thing didn't exactly change my life, but I do have the impression that it effected the following: I've grown more discerning when it comes to fashion: sometimes I think an outfit is genius when I put it on, but when I see it on a photo, I realize it isn't and it can't hold a candle to what can be seen on other blogs. -So, does blogging make me even more insecure than I already am? That would not be good. But I don't think that's the case. Ideally, it (blogging) can make me better at " being my own stylist" and perhaps also more daring.
Writing again, especially the mention of personal things and things I like, makes me more relaxed, I think. I am shy and tend to worry about how I am perceived by others. But it's different on the blog. To a certain extent I can control, how I am perceived ( by readers) and in case I did write something stupid or found that I didn't agree with something I wrote before anymore, I wouln't delete it, but just tell myself:" O whatever, I'm going to write something else eventually." This in what I mean by "relaxed".
Oookay, so, this was another quite personal post. At this point I would like ta ask my readers - "both of them" as Carrie Bradshaw would say, just that it is the truth in my case - how they feel about writing "personal stuff" on a blog. I always like it if others tell us about their everyday life on their blogs and occassionally mention their weaknesses and quirks and possibly also more serious matters, too. This makes the blog more interesting ad the person behind it more real.
But what do you think? And where does "telling people something about you" stop "abusing your blog as a diary" start?

Mein Blog ist heute genau ein halbes Jahr alt! In der Zeit habe ich mal die Hintergrundfarbe und mal den Blognamen geändert, irgendwann im Februar die Anzeigen hinzugefügt (nicht dass die bisher viel gebracht hätten, aber zumindest lassen sie das Blog professioneller aussehen), und mich über die Kommentare, und über die Handvoll Leser, die ich inzwischen habe, gefreut (es dürfen natürlich gerne noch mehr weden). Natürlich hat das ganze nicht gerade mein Leben verändert, aber ich habe doch den Eindruck, dass das Bloggen bei mir folgende Dinge bewirkt hat: Ich bin kritischer geworden, was Mode angeht: Manchmal halte ich ein Outfit wenn ich es anziehe für ziemlich genial, muss aber, wenn ich es auf dem Foto sehe, erkennen, dass es bei weitem nicht mit dem mithalten kann, was man auf anderen Blogs sieht. -Macht mich also das Bloggen unsicherer als ich sowieso schon bin? Das wäre nicht gut. Aber ich glaube nicht, dass das der Fall ist. Idealerweise kann es mich zu einer besseren "Stylistin" meiner selbst und vielleicht sogar etwas wagemutiger machen.
Das Schreiben widerum, vor allem das Erwähnen von Persönlichem, oder von Sachen die mir gefallen, macht mich, glaube ich, enspannter. Ich bin schüchtern und mache mir leicht Sorgen darüber, wie man mich wahrnimmt. Auf dem Blog ist das anders. Bis zu einem gewissen Grad kann ich beinflussen, wie man mich wahrnimmt, und wenn ich doch mal etwas dämliches schreibe, oder am nächsten Tag nicht mehr ganz der Meinung vom letzten Tag bin, ändere ich es nicht, sondern denke ich mir: "Was soll's? Ich schreibe ja auch noch mal was anderes." Das meine ich mit "entspannt".
So, auch dieser Post ist wieder ziemlich persönlich geworden. An dieser Stelle möchte ich meine Leser - "alle beide", wie Carrie Bradshaw sagen würde, nur, dass es bei mir stimmt - gerne fragen was sie davon halten, auf dem Blog über "persönliche Dinge" zu schreiben. Ich finde es auf anderer Leute Blogs immer gut, wenn sie ein bischen aus ihrem täglichen Leben erzählen und auch ihre Schwächen und Macken zeigen und gelegentlich vielleicht auch ernstere Themen erwähnen. Das macht das Blog interessanter und die Person dahinter irgend wie "realer".
Aber was meint ihr? Und wo ist die Grenze zwischen "ein bischen was von mir erzählen" und "das Blog als Tagebuch missbrauchen"?

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