February 11, 2016

Saison-Bilanz / Taking stock of the season



DE: Ich hab mal zusammengestellt, was ich mir in diesem Herbst und Winter (also etwa seit Oktober) alles gekauft habe. Als da wären: drei Paar Jeans (grau, schwarz und weiß) ein feiner schwarzer Pullover, ein dickerer Strickpullover, eine weinroter Tweed-Minirock, ein schwarzer Rock, eine weisse Bluse, eine grau-gemusterte Strickjacke mit Wasserfallkragen, eine dunkelgrüne Strickjacke mit "wuscheliger" Strucktur, ein weißes T-Shirt mit Katzenmotiv, ein einfarbig graues T-Shirt zum Unterziehen, ein langärmeliges Shirt, ein camelfarbener Schal, eine schwarze Leggings, ein Ledergürtel. Nicht im Bild: Strumpfhosen, Unterwäsche.
16 Teile haben sich da insgesamt auf dem Bett versammelt. Alles zusammen sieht das doch nach ganz schön viel aus, auch weil es viele große Teile sind. Viele davon waren allerdings reduziert, was mich Schnäppchenjäger natürlich freut.
Was ist mit euch - findet ihr das eher viel oder wenig? 

EN: Here I compiled everything I bought this Fall and Winter (since October). So, what did I get: three pairs of jeans (grey, black, white) a chicer black sweater, a chunkier black-and-white sweater, a burgundy-red tweed mini skirt, a black skirt, a white shirt, a grey houndstooth-patterned cardigan, a bottle green cardi with a"fluffy" structure, a white tee with cat print, a plain grey tee for wearing under other clothes, a long-sleeved black shirt, a scarf in a camel color, black leggings, a leather belt. (not in the picture: tights, underwear...)
In all there are 16 pieces in the picture. It looks quite a lot. Maybe that is because there are several big pieces. As a bargain hunter I'm glad most of the stuff was in the sale.
So, what about you - do you buy less or more?

DE: Stücke wie die weiße Bluse, der schickere schwarze Pulli und die beiden Röcke dokumentieren, dass ich in den letzten Monaten Wert darauf gelegt habe, mich eher schlicht und irgendwas zwischen seriös und casual zu kleiden. - Mit anderen Worten Job-mäßig. Leider sind meine Outfits dabei oft etwas langweilig und gleichförmig geworden. Das finde ich schade. In Zukunft möchte ich meinen Spaß an Mode auch in meinen eigenen Outfits wieder mehr umsetzen, ich weiß nur oft nicht so recht, wie.

EN: Pieces like the white blouse, the chic black sweater or the two skirts seem to document the style I was aiming for during the last few months: Simple, somewhere between professional and casual, in other words: job-fit. The problem is just: I feel that  my looks have become too boring. In the future I would like to express my love for fashion more in my outfits - I'm just not quite sure how.


February 2, 2016

Outfit from loooong ago (December to be exact)




DE: Ganz so lange sollte meine Blog-Auszeit eigentlich gar nicht dauern, leider habe ich seit Samstag Internetprobleme... Aber das kennt man ja: Egal, ob es sich um einen Vertrag oder eine Prepaid-Karte, um das Handy, oder den Anschluß zu Hause handelt: Der Zweck von Telekommunikationsunternehmen schein darin zu bestehen, uns mit ewigen Wartezeiten, wiedersprüchlichen Auskünften, fehlerhafter Hardware, und einfach allgemeiner Fiesheit in den Wahnsinn zu treiben...Naja, was hilft's!
Zu dem Look gibt es nicht viel zu sagen. Außer vielleicht, dass ich meine puschel-wuschel-kuschelige Kunstfelljacke öfter tragen sollte!

EN: My time off from the blog was not supposed to be quite this long, but I've been having Internet problems since Saturday... Well, isn't that the general goal of any telecommunication company: To drive us mad because they force us to wait forever, and to deal with false information, faulty hardware, and just general obnoxiousness? ... Well, what can you do?...
As for the look, there is not much to say about it. Except maybe that I really shoul wear my soft and cuddly faux fur jacket more often!

January 24, 2016

Everything's the same, but different

DE:
      Nun habe ich hier schon ein Weilchen nicht mehr geschrieben. Heute möchte ich gerne darüber sprechen, warum das so war. Es hatte verschiedene Gründe. In der vergangenen Woche war ich schwer beschäftigt mit Bewerbungen schreiben, in den zwei oder drei Wochen davor jedoch hat mich etwas anderes beschäftigt: Ende Dezenber hatte meine Oma einen Schlaganfall. Eine Woche später ist sie dann verstorben. Es ist klar, dass in so einer Zeit meine oberste Priorität war, meine Eltern zu unterstützen. Und auch mir selbst war nicht danach, z.B. Outfitfotos zu machen. Inzwischen ist die Familie in sowas wie den "Normalzustand" zurückgekehrt. Trotzdem, denkt ich natürlich noch öfter daran.
      Man könnte ja sagen, dass es nicht ganz so traurig war, weil Oma das gesegnete Alter von beinahe 96 Jahren erreicht hatte, weil sie fast bis zum Ende einigermaßen rüstig war. Und das stimmt auch. Aber trotzdem: Manches fühlt sich nun anders an.
      Ich hatte eine ziemlich enge Beziehung zu meiner Oma. Als ich klein war hat sie auf mich aufgepasst. Später hab ich sie oft besucht. Zuerst mit dem Fahrrad, dann mit dem Auto.  Wenn meine Eltern in den letzten Jahren im Urlaub waren, hab ich bei ihr nach dem rechten gesehen, für sie eingekauft und so. Viele schöne Familienfeste oder auch ganz normale Nachmittage bei Tee und Keksen habe ich in ihrem Haus erlebt. Und viel Geborgenheit habe ich dort immer gefunden. Das ist jetzt für immer anders.
      Vor ein paar Tagen war ich zum ersten Mal seit ihrem Tod wieder in dem Haus. Alles sah noch so aus, als würde sie jeden Moment mit ihrem Rollator um die Ecke kommen. Die Blume, die ich ihr zu Weihnachten geschenkt habe, ist jetzt in voller Blüte. Das hat sie nicht mehr gesehen. Wir werden das Haus entrümpeln müssen und es wird ein Trost sein, einige Dinge daraus zu "retten" und zu besitzen. Trotzem ist es jetzt ein anderer, ein trauriger Ort.
      Wo sich manche Dinge nun so anders anfühlen, wundert man sich, dass anderes überhaupt nicht anders ist: Meinen Spass an Dingen, die mir sonst Freude machen, wie z.B. 50% Rabatt im Sale, hatte ich nie verloren, obwohl ich trauerte. Und nach ein paar Tagen, an denen man sich erlaubte, an nichts anderes zu denken, warteten dieselben alltäglichen Sorgen und Probleme wie vorher.
      Interessant fand ich die Reaktion der anderen: Ich finde, wenn jemand einen Angehörigen verloren hat und man weiß das, kann man schon mal wenigstens "Tut mir leid" sagen. Einige Leute in meinem Alter oder jünger aber tun sich damit schwer und sagen gar nichts. Ältere sind da souveräner, sie fragen eher, wie es einem geht und geben einem Gelegenheit, von dem Verstorbenen zu erzählen. Das war jedenfalls mein Eindruck. Manche Menschen wollen vielleicht auch nicht, dass so etwas z.B. am Arbeitsplatz zur Sprache kommt, aber mir hat das gut getan.
      Wie seht ihr das? Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Umgang mit dem Tod, z.B. durch Kollegen gemacht?
ENGLISH TRANSLATION UNDER CONSTRUCTION

December 31, 2015

What a year!

DE: Mal wieder ein Silvester ohne große Party. Soweit, so bekannt. Im Laufe des Jahres aber war für mich doch einiges anders, einiges neu. Und das war gut so! Aber ich will jetzt keine großen Reden schwingen, sondern einfach mal versuchen, mein 2015 in fünf Worten zusammenzufassen:
ermutigend, inspirierend, unterwegs zwischen verschiedenen Orten, unterwegs zwischen verschiedenen Menschen, unterwegs auf dem Lebensweg 
Mann, das klingt ganz schön positiv, da wundere ich alte Pessimistin mich fast, aber es stimmt.
Habt einen wunderschönen Start ins neue Jahr! Und wenn ihr wollt, könnt ihr ja in den Kommentaren schreiben, wie das alte Jahr für euch war!

EN: Another New Years Eve without any big party for me. So far, so semi-good. But looking back I have to say, there were a lot of different and new things that came my way this year. And that was really good! But I'm not going to hold you a speech now, I just want to try and put my 2015 into five words/ keywords:
encouraging, inspiering, on the way between different places, on the way between different people, on my way in life
Wow, that sounds so positive, I'm almost surprised by myself! But it's true!
So, everybody have a good start into the new year! And if you like to, you can tell me in the comments, how your 2015 was!

December 27, 2015

Going for a walk - not a bad idea after all the eating over Christmas



 DE: Na, habt ihr Weihnachten alle gut überstanden? Ich hab das Fest etwas anders erlebt, als ich es gewohnt bin: Ich habe nämlich den Heiligen Abend mal nicht mit der Familie, sondern mit dem Freund verbracht. Es fiel mir zeitweise schon schwer, meine Traditionen hinter mir zu lassen, aber letztendlich wurde es sehr schön, genauso, wie ich es für dieses Mal geplant hatte. Und alle Traditionen hab ich nun auch nicht aufgegeben, z.B. Kartoffelsalat musste sein! 
Über Weihnachten habe ich es leider nicht geschafft, Fotos zu machen, aber heute hatte ich Zeit. Außerdem gefiel mir diese Kombi von olivgrünem Parka und knallroter Hose, die ich heute zu einem Spaziergang anhatte, so gut, dass ich sie gleich mal festhalten wollte. Auf dem letzen Foto ist die "Drinnen-Version" zu sehen, ohne Jacke und mit anderen Schuhen.

EN: So, did you all have a good Christmas? I spent the holidays a little differently than what I am used to: I spent Christmas Eve not with the family, but with the boyfriend this time. At times it felt surprisingly hard to break with my personal Christmas Eve traditions, but in the end it was really good, the way I had planned my holidays for this year. 
I didn't get around to taking outfit pics over Christmas, but today I had plenty of time for that. Also I really liked this combo of green parka and red pants that I wore when we went for a walk today, so I had to take some snaps. The last picture shows the "indoor version".

 Zara parka, Orsay pants, H+M scarf and cardi, Pimkie patent booties, S.Oliver shirt which I got for Christmas