24.8.16

Outfit: Die perfekte Kreuzung aus Schlafanzughose und Abendkleid - Pyjama Style Pants

     Dieses Outfit habt ihr vielleicht teilweise schon auf Instagram gesehen. Heute gibt es hier nun die "volle Version", denn ich finde, bei aller Bescheidenheit, dass mir dieses Outfit ziemlich gut gelungen ist. Aber so schöne Einzelteile inspirieren ja auch besonders! Die Hose habe ich vor kurzen im Sale bei H+M erstanden. Ganz unscheinbar hing sie zwischen lauter lauten Seventies-Mustern, aber ich wollte nur sie, weil sie irgendwie besonders war. Außerdem ist sie einfach wunderbar bequem! Interessant finde ich auch, dass sie mit Blazer getragen sofort schick aussieht, zum Schlabber-T-Shirt oder Jeanshemd aber so, als wäre man gerade aufgestanden! Für diesen Work-Look habe ich mich dann doch lieber für den Blazer entschieden.  ;-)
     Habt alle noch eine wundervolle Woche! Ich hoffe, ihr könnt das schöne Wetter genießen!



 Hose von H+M, Blazer von Pulz Jeans, T-Shirt von Only, Keilabsatz-Sandalen von Deichmann, Tasche aus Leder und aus Italien


ENGLISH:
    I posted this look on Instagram before, now I'm showing you the "full version". Because, despite all my modesty, I think this is a really good look. But then it's easy to put such a look together if you have a few nice individual pieces that you find inspiering. I found these pants in the Sale at H+M. They were the only pair of plain pants on a rack full of bright seventies prints. But I instantly liked them and wanted them and nothing else! Also they are just amazingly comfortable! Another thing I find interesting is, how they look instantly chic worn with a blazer, but if you wear them with a slouchy T-shirt you look like you had just got out of bed! For tis work-lookI decided on the blazer version.  ;-)
     I hope everybody is having a great week!

20.8.16

Outfit: (K)ein Tag wie jeder andere - Birthday Look

     Das hier hatte ich an meinem 35. Geburtstag an (der ja nun auch schon fast zwei Monate her ist). Es war wettermäßig ein etwas seltsamer Tag: warm, aber teilweise strömender Regen. -Daher die Lederjacke zum ansonsten sommerlichen Outfit. So war ich für so ziemlich alles gerüstet (naja fast). Da mein Freund ausgerechnet an dem Tag eine kleine Operation hatte, war nicht viel mit Party, aber das ist mir auch sowieso nicht so wichtig. Morgens habe ich mir, ganz für mich alleine, ein schönes Frühstück gegönnt und abends, während der Schatz sich zu Hause von der Medikation erholte, bin ich mit "den Mädels" essen gegangen. Glückwünsche und Beisammensein bei meinen Eltern gab's dann ein paar Tage später. 
     Eigentlich war es doch ein Geburtstag nach meinem Geschmack, von der Sache mit der Operation mal abgesehen. Jetzt mit 35 kann ich es ja zugeben: Ich hab's lieber klein und gemütlich. Wenn größere Party, dann am besten nicht bei mir und nicht mit mir im Mittelpunkt... Wie ist das bei euch: Feiert ihr gerne groß? Mit vielen Leuten, lauter Musik und viel Alkohol bis in den frühen morgen? Und wenn ja: Lieber zu Hause die Party veranstalten oder durch die Bars ziehen? Oder habt ihr es lieber ganz ruhig? Oder so ein Mittelding: Grillparty im kleinen Kreis? Ausgehen, aber nicht bis morgens? (So'n Mittelding mag ich auch!) Ich bin wie immer auf eure Antworten gespannt!

 Rock von Aldi, Bluse von S.Oliver, Tasche von Fendi: second hand via Ebay, Schuhe von Deichmann, Sonnenbrille von Betsey Johnson via TK Maxx, die Jacke hat mir (wahrscheinlich auch zum Geburtstag) vor Jahren mal meine Mutter geschenkt, Armbanduhr von Bijou Brigitte, Ring vom Weihnachtsmarkt, Ohrringe waren auch Geschenk




ENGLISH:
     This is what I wore on my 35th birthday (about two months ago). It was a strange day, weather-wise: Warm but rainy, that's why I wore the leather jacket over the otherwise summery outfit. I didn't get to party that much because my boyfriend had a small surgery that day. But then I don't care for having a birthday party anyway. In the morning I treated myself to a nice breakfast, and in the evening (while the boyfriend was sleeping off the meds at home) I met up for dinner with "the girls". 
     In fact it was a birthday after my taste (minus the surgery part of course): Now that I'm 35 and grown up and everything, I can finally admit it: I prefer a quiter style of celebrating. And if there has to be a party, I prefer it to be someone else's party at someone else's place... What about you? Do you like to party hard with loud music and dancing and lots of alcohol until the early morning, or do you prefer a small "thing" with just a few people? I'm looking forward to your answers!

16.8.16

Ein Besuch in der Volkswagen Autostadt - car museum



     Was bedeuten Autos für euch? Transportmittel? Statussymbol? Luftverpester? Formschönheit? Ich muss ja zugeben, dass mir (man könnte sagen: typisch Frau) solche Faktoren wie PS-Stärke und schönes Design bisher nicht so wichtig waren: Hauptsache es fährt! Am besten mit Klimaanlage und CD-Player. Dann bin ich schon zufrieden. Natürlich gibt es aber doch Autos, die ich schöner finde, als andere. Und seit ich einen Freund habe, der ein großer Old- und Youngtimer Fan ist, fange auch ich an, mich dafür zu interessieren und beginne den Retro-Charme eines VW-Bus oder eines Golf I zu sehen.(Fahren möchte ich aber doch lieber ein modernes Auto...)
     Wie auch immer: Vor einigen Wochen haben meine Eltern ihr neues Auto bei VW in Wolfsburg abgeholt. Ich bin mitgefahren und hatte somit Gelegenheit, mir die sogenannte "Autostadt" anzuschauen. Wir waren uns einig, dass diese Autostadt ein großes Highlight hat, nämlich das Automuseum, und ansonsten die Bezeichnung "mehr Schein als Sein" verdient hat.
     Kommen wir zum Museum: Hier werden jede Menge Schönheiten und auch ein paar Seltsamkeiten der Automobilgeschichte gezeigt. Die Autos sind nicht rein chronologisch, sondern nach Themen geordnet und sie sind auch nicht alle - wie man vielleicht denken könnte - von der Marke Volkswagen.Vom allerersten Automobil, das noch eher wie eine motorisierte Kutsche aussah und das einst die Frau von einem gewissen Herrn Benz von Nürnberg nach Führt fuhr (Ja, die erste längere Fahrt wurde von einer Frau unternommen.) , bis hin zum Elektroauto. Von der "Rennpappe" Trabbi, bis hin zu einem gelben Geschoß von Lambourghini, das so einige sehnsuchtsvolle Blicke auf sich zog. Auch ganz "spezielle" Exemplare gibt es zu sehen, wie z.B. einen absolut großartigen, mit Svarowski-Steinen besetzter Käfer oder den recht seltsam geformten DeLaurean, der wohl gerade aufgrund seiner seltsamen Form nicht etwa auf der Straße Karriere machte, sondern als Zeitmaschine bei "Zurück in die Zukunft" Wenn man so durch die Ausstellung läuft, wird einem bewußt, dass hier nicht nur schöne Autos zu bewundern sind, sondern ein Stück Kultur- und Designgeschichte. Der stattliche Wagen aus den 20er Jahren? Erweckt gleich die Vorstellung von einem behandschuhten Chauffeur aus einem Hollywoodfilm am Steuer. Das süße, schicke Cabrio aus den 50ern? Würde doch perfekt zu Grace Kelly passen! Der Hippie-Bus? Ist eben ein Hippie-Bus! Usw...
    Die Ausstellung ist wirklich toll - und natürlich auch mit allen Objekten und baulichen Kniffen ausgestattet, die so ein firmengesponsortes Museum kaufen kann. Wenn man das aber gesehen hat, kommt im Rest der "Autostadt" nicht mehr viel spannendes. Nur überteuerte Restaurants und Shops in denen man zu viel Zeit verbringt, da man ja seine Gutscheine ausnutzen will, die es bei der persönlichen Auto-Abholung dazu gibt. In der Mitte befindet sich ein Park, der trotz echter Krpfen im Teich und echter Gänse auf dem Rasen irgendwie sehr künstlich wirkt. Das einzige, was wir noch relativ spannend fanden, waren die beiden Türme, in denen die fertigen Fahrzeuge auf ihre Auslieferung warten. Man kann zusehen, wie sie vollautomatisch aus dem Turm herausgeholt werden. Das Werk konnten wir leider nicht besichtigen, da wir an einem Samstag da waren.
     Mein Fazit: Ein schönes Museum und insgesamt ein schöner Ausflug, den man "mal machen kann", und der nicht zuletzt eine Ersparnis beim Autokauf bringt. Allerdings wird um den Kunden und sein "Einkaufserlebnis" ein bischen zuviel Aufhebens gemacht, das nicht hält, was es verspricht. Was mein ihr? Wart ihr schon mal da?

(ENGLISH TEXT AT THE END OF THE POST)






10.8.16

Outfit: Blau, gelb und zu viel grün


(ENGLISH TEXT AT THE END OF THE POST)

     In letzter Zeit habe ich auf mehreren Blogs eine ziemlich kuriose Aussage gelesen: Es sei ja so schwierig, gute Foto-Locations zu finden, denn zu viel grün auf den Fotos sei unprofessionell. Soso! Da habe ich natürlich schlechte Karten, denn meine bevorzugten Foto-Locations sind zur Zeit im Garten, bzw. ums Haus rum bei meinen Eltern, bzw. bei meinem Freund. Weniger weil es dort so schön ist, sondern weil das so am praktischsten ist. So viele Gedanken über den Hintergrund habe ich mir bisher ehrlich gesagt nicht gemacht. Wichtig ist mir vor allem, dass das Outfit gut zu sehen ist. Und auch als ich noch in der Weltstadt Münster gelebt habe, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, mit dem Stativ in die City zu gehen, sondern bin manchmal extra rausgefahren, um einen menschenleeren Ort zu finden, an dem ich in Ruhe Fotos machen konnte.
     Natürlich kann ich mir denken, woher dieser "Kein-Grün-Trend" kommt: Das typische Street Style Foto entsteht in der Großstadt, und da sind nun mal eher Straßen und Gebäude im Hintergrund zu sehen. Und diese Fotos sind als professionell in den Köpfen der Blogger verankert. Das ist ja schön und gut, aber müssen dem wirklich alle nacheifern? Wer in einer kleinen oder mittelgroßen Stadt wohnt, versucht einen Ort zu finden, der aussieht, als könnte er in Berlin sein. Wer in Berlin wohnt, versucht dort einen besonders coolen Ort zu finden, oder einen, der so unspezifisch ist, dass er auch in New York sein könnte.- So habe ich jedenfalls den Eindruck.
     Es ist ja grundsätzlich nichts gegen einen schönen Foto-Hintergrund einzuwenden, aber warum nicht mal ein bischen mehr "Lokalität" wagen und etwas von der Umgebung zeigen, in der man sein tägliches Leben verbringt? Schließlich lebt/ arbeitet man ja freiwillig dort und schließlich trägt man auch genau dort die fotografierten Outfits. (Wobei ich das ja so streng genommen auch nicht mache, denn der Garten ist ja jetzt nicht mein Arbeitsplatz...)
     Wie seht ihr das? Sucht ihr euch bestimmte Foto-Hintergründe, und müssen diese immer möglichst städtisch und grün-frei aussehen? Macht ihr Fotos, wo's gerade passt? Oder macht ihr eventuell sogar bewußt im Garten oder an anderen besonders grünen Orten Fotos? Ich bin gespannt auf eure Meinungen zum Thema!    








     Nun habe ich schon viel geschrieben, aber bisher noch nichts über dieses Outfit gesagt. Also hole ich das schnell mal nach: Auch wenn mir grüntechnisch und altersmäßig selbstverständlich jegliche Coolness abgeht, reiße ich es  hier vielleicht mit dem Outfit wieder raus ;-) Der Pulli und die Jacke sind nämlich vintage. Also mit anderen Worten, das sind alte Sachen von meiner Mama. Den Pulli hatte ich vor einer Weile schon einmal zu grau gezeigt. Die Hose ist natürlich wieder meine neue Lieblingsjeans von Levi's. Tasche und Schuhe sind von H+M. Das ganze hatte ich an einem Sonntag zum Flohmarktbesuch an. Da der Flohmarkt doch größer war, als gedacht, habe ich die Schuhwahl nach einiger Zeit etwas bereut... aber was tut man nicht alles für ein schönes Outfit...



ENGLISH
     Lately I've read the same somewhat strange statement on several blogs: They all complained about how difficult it was to find a good location to shoot blog photos, because "too much green in the background looks unprofessional". Well too bad for me because at the moment I do most of my photos in my parents' or my boyfriend's garden. Mostly because that's the most practical thing for me to do if I want to take pictures outside. I don't give the background too much thought to be honest. Even when I lived in a bigger city than now I would never have taken my tripod to the city center with me. Sometimes I would actually drive out of town until I had found a place where I could take pictures in peace without anyone looking.
     Of course I can imagine where that "no green on pictures trend" comes from: The typical street style picture is one that has been taken in a big city and shows grey streets and buildings in the background. And that's the idea of a perfect outfit photo that all the bloggers have in their minds. But does everybody really have to try and emulate that look? Do bloggers from smaller towns try to make it look as if they cold be in Berlin? Do Berliners in turn try to find the coolest looking places in town, or places that are so nondesript that they could also be in New York? -I'm not sure, but that's the impression I get. And I don't find it neccessary.
     Why not try to incorporate a little more "local flair" into your pictures? Why not show a little part of your "natural habitat" in which you live, work and wear the outfit you are showing? (Okay, strictly speaking I'm not doing that either as the garden is not my workplace...)
     What do you think? Do you look for special places as backdrop for your outfit photos? Do the places have to be city-ish and green-less? Or maybe you prefer the pictures to have a lot of green on them? Our you don't think of backgrounds at all? I'm looking forward to reading your opinions!
     
     Now I've already written a lot in this post, but nothing about the outfit so far. I need to fix that: So, of course I'm a total looser where the cool and citylike background is concearned, but maybe I can at least win some cool points with this look ;-) Namely because the sweater and the jacket are vintage. In other words. They are my mum's old clothes. I've shown you the sweater before  paired with grey. The pants are my new favourite jeans from Levi's. Bag and shoes are from H+M. I wore this look for a stroll over a flea market on a Sunday. The flea market turned out to be larger than I thought, so I regretted my choice of shoes a bit... but well, the things you do for a good outfit...